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Wann wollen wir heiraten, Schatz?

Wann wollen wir heiraten, Schatz?

Verliebt, verlobt, … und was kommt dann? Die Hochzeitsplanung beginnt meist mit der schwierigen Frage nach dem perfekten Hochzeitstermin. So waren vergangenes Jahr am 12.12.12 wohl einige Standesbeamten und Pfarrer dieser Welt außer Atem. Was für ein Datum! Aber ist die kalte Jahreszeit denn wirklich der optimale Zeitpunkt? Wollen nicht die meisten ihren großen Tag im Sommer feiern?

 

Sommerhochzeit

 

Mit der Sommerhochzeit verbinden wir schönes Wetter, Sonnenschein, eine Trauung unter freiem Himmel, blühende und frisch duftende Blumen, gut gelaunte und leicht bekleidete Gäste. Und natürlich eine Braut, die, wie der Sommer selbst, eine Leichtigkeit und Frische ausstrahlt, die uns eben nur diese Jahreszeit spüren lässt. Offene Schuhe, ein Kleid, das die Bräune der Sommerhaut betont und vielleicht sogar kürzer ist als erwartet- diese Jahreszeit spiegelt genau die Freizügigkeit wider, welche wir uns alle für unsere Ehe wünschen. Zu schön, um wahr zu sein? Manchmal ja! Denn wer eine Hochzeit plant, der wägt alle Möglichkeiten ab und der Sommer hat da einiges zu bieten. Was, wenn es regnet? Was, wenn der August doch kälter wird, als erwartet? Was, wenn es so heiß wird, dass die Hochzeitstorte nicht einmal den Weg vom Bäcker zum Fest schafft ohne zu schmelzen? Bei einer Sommerhochzeit sind Alternativen gefragt! Ob das nun die noch schnell organisierten Pavillons für den Sektempfang sind oder die Heizpilze, welche den Garten meiner eigenen August-Hochzeit „schmückten“ oder eben das „fahrende Kühlhaus“ – es muss an so einiges gedacht werden! So wird sich sicherlich auch die Braut mit dem passenden Bolerojäckchen, einer Stola oder aber auch einem passenden Regenschirm zum Outfit einkleiden. Schließlich weiß man ja nie …

 

Winterhochzeit

 

Wie viel einfacher ist es da im Winter! „Es weiß ja jeder, dass es kalt wird!“, so eine sehr gute Freundin von mir, die schon immer im Winter heiraten wollte! Und? Recht hat sie! Die Braut trägt natürlich keine offenen Schuhe, sondern eventuell wunderschöne Stiefel, ein Pelzimitat schmückt und wärmt ihren Körper und der Bolero dient nicht als Alternative, sondern ist Teil ihres gelungenen Winter-Outfits. Auch die Handschuhe erfüllen ihren Zweck und werden nur zum Anstecken des Rings ausgezogen. Die Winterhochzeit ist für Paare, die keine Überraschungen lieben. Sie werden höchstens von einer romantischen Kutschfahrt im Schnee überrascht, von einem schweren Glas Rotwein, das bei Kerzenschein gleich viel besser schmeckt und der gemütlichen Atmosphäre, die der Winter allen vermittelt- am besten noch vor einem offenen Kamin bei herrlich leckerem Essen, das sogar einen „matschig-regnerischen“ Winter-Hochzeitstag perfekt macht! ABER eines ist auch klar: Wir können uns nicht auf alles vorbereiten! Und sind es nicht genau die unerwarteten Momente, wie der Regenguss, der beim Sektempfang nach der Trauung alle zurück in die Kirche schickt oder das Glatteis im Winter, das die Gäste von weit her erst mit einiger Verspätung an der Feier teilhaben lässt, die uns für immer und ewig in Erinnerung bleiben? Deshalb, entspannt euch – euer Tag wird perfekt – solange ihr euch nicht die gute Laune von solch Kleinigkeiten wie dem Wetter verderben lasst, sondern diese Momente als sehr besonders in Erinnerung behaltet. – Eure Paula

 

Paula Berger

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